Vertiefung und Ergänzung

Für deine persönliche Vertiefung der aktuellen Predigtserie. 

6. Teil 3 Bereit zum Kampf

(NGÜ) Nun noch ein Letztes: Lasst euch vom Herrn Kraft geben, lasst euch stärken durch seine gewaltige Macht! Legt die Rüstung an, die Gott für euch bereithält; ergreift alle seine Waffen! Damit werdet ihr in der Lage sein, den heimtückischen Angriffen des Teufels standzuhalten. Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen ´Wesen von` Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der Finsternis, die über die Erde herrschen, gegen das Heer der Geister in der unsichtbaren Welt, die hinter allem Bösen stehen. Deshalb greift zu allen Waffen, die Gott für euch bereithält! Wenn dann der Tag kommt, an dem die Mächte des Bösen angreifen, ´seid ihr gerüstet und` könnt euch ihnen entgegenstellen. Ihr werdet erfolgreich kämpfen und am Ende als Sieger dastehen. Epheser 6,10-13


Podcast

Erstellt: 31. Oktober 2018
Autor: bibletunes

Epheser 6 Teil 3

Podcast zu Epheser 6,10-13 von Detlef Kühnlein, bibeltunes





Der Sieger

  • Gott besitzt Allmacht. Er will uns mit dieser Kraft unterstützen, denn er weiß, dass wir sie brauchen, um im geistlichen Kampf zu bestehen. Denn aus eigener Kraft kann niemand die heimtückischen Angriffe des Teufels abwehren!
  • Vergesst nie, dass der große Kampf gegen die gottfeindlichen Mäch-te durch Jesu Tod und Auferstehung bereits gewonnen, und die Sünde und der Tod deshalb besiegt sind (Kolosser 2,15)!

Der Feind

  • Ein Christ gewinnt viele neue Freunde – aber auch neue Feinde: Viele Menschen glauben nicht, dass es den Teufel gibt, machen Witze, lachen – doch: den Teufel gibt’s echt! Der wahre Feind ist unsichtbar, aber real und erfahrbar!
  • Der Teufel ist ein geistliches Wesen. Er ist Menschen/Christen in Intelligenz und Kraft überlegen! Die Bibel beschreibt den Teufel als gefährliches Tier – Schlange, Löwe, Drachen. Epheser 2,2 sagt uns, dass der Teufel über die Mächte der unsichtbaren Welt zwischen Himmel und Erde herrscht, jenem Geist, der bis heute in denen am Werk ist, die nicht bereit sind, Gott zu gehorchen. Die in 6,12 erwähnten „Mächte und Gewalten der Finsternis“ sind gefallene Engel, unreine Geister, ebenfalls Wesen aus der unsichtbaren Welt – das Heer des Teufels.
  • Der Teufel ist Gott nicht ebenbürtig und er ist nicht allgegenwärtig.
  • Da er gegen Gott nicht ankommt, lässt der Teufel seine Wut an Gottes Volk aus. Gekonnt sucht er nach Schwachstellen. Dort hat er Anrecht und schlägt erbarmungslos zu. Deshalb sagt Paulus: „Gebt dem Teufel keinen Raum in eurem Leben“ (4,27).

Der Kampf

  • Der wahre Kampf ist also nicht irdisch, weshalb unsere Probleme in der Welt nicht politisch oder mit Ar-meegewalt gelöst werden können. Nein, der wahre Kampf ist geistlich und findet ‚in der Himmelswelt‘ statt. Dieser Kampf ist unsichtbar aber sehr real.
  • Für den geistlichen Kampf brauchen wir eine geistliche Rüstung und geistliche Waffen (V.14-17).
  • Als Nachfolger von Jesus wirst du obligatorisch Soldat in Gottes Armee, die von ihm, dem „Herrn der Heer-scharen“ (Zebaoth), angeführt wird. Ein Soldat zieht sich niemals zurück, sondern erobert Land für seinen König. 
  • Ein Christ ist kein Zivilist! Wir werden genau beobachtet von unserem ‚Umfeld‘ (Verwandte, Freunde) sowie von den Mächten der unsichtbaren Welt. Wenn wir in Jesu Kraft und Sieg wandeln, dann sind wir Licht und Salz, ‚eine Predigt‘ ein Zeugnis Jesu – sowohl für unsere Freunde wie auch für die Mächte der Finsternis (vergleiche Epheser 3,10).
  • Watchman Nee’s Strategie: „sit, walk, stand“ > verbunden mit Christus sitzen in der Himmelswelt, wandeln wie es Gott gefällt und stehen im Kampf gegen dein Feind.

Impulse

  • Wo findest du dich in diesem Text wieder? In welchen Bereichen bist du Herr und in welchen Sklave?
  • Wo findest du dich in dem Bild, das Paulus verwendet, in Bezug auf Gott wieder? Lebst du vielleicht in der Ansicht, dass Gott dir dient und dass du dann zu ihm kommst, wenn du etwas von ihm brauchst?
  • Wie verhältst du dich als Sklave? Bist du darauf bedacht, für deinen Herrn das bestmögliche aus dir heraus-zuholen oder bemühst du dich nur, wenn du unter Beobachtung stehst?
  • Bist du ein geduldiger Herr oder setzt du deine Untergeordneten unter Druck, damit sie möglichst effizient arbeiten? Was könntest du an deinem Verhalten verändern?