Vertiefung und Ergänzung

Für deine persönliche Vertiefung der aktuellen Predigtserie. 

2. Teil 3 Kultur-übergreifender Friede in Christus

(NGÜ) Denkt doch einmal zurück! ´Ihr wisst ja,` dass ihr wegen eurer nichtjüdischen Herkunft die »Unbeschnittenen« genannt werdet, und zwar von denen, die sich selbst als die »Beschnittenen« bezeichnen (dabei ist ihre Beschneidung etwas rein Äußerliches, ein menschlicher Eingriff an ihrem Körper). Wie stand es denn früher um euch? Früher hattet ihr keinerlei Beziehung zu Christus. Ihr hattet keinen Zugang zum israelitischen Bürgerrecht und wart ausgeschlossen von den Bündnissen, die Gott mit seinem Volk eingegangen war; seine Zusagen galten ihnen und nicht euch. Euer Leben in dieser Welt war ein Leben ohne Hoffnung, ein Leben ohne Gott. Doch das alles ist durch Jesus Christus Vergangenheit. Weil Christus sein Blut für euch vergossen hat, seid ihr jetzt nicht mehr fern von Gott, sondern habt das Vorrecht, in seiner Nähe zu sein. Ja, Christus selbst ist unser Frieden. Er hat die Zweiteilung überwunden und hat aus Juden und Nichtjuden eine Einheit gemacht. Er hat die Mauer niedergerissen, die zwischen ihnen stand, und hat ihre Feindschaft beendet. Denn durch die Hingabe seines eigenen Lebens hat er das Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Anordnungen außer Kraft gesetzt. Sein Ziel war es, Juden und Nichtjuden durch die Verbindung mit ihm selbst zu einem neuen Menschen zu machen und auf diese Weise Frieden zu schaffen. Dadurch, dass er am Kreuz starb, hat er sowohl Juden als auch Nichtjuden mit Gott versöhnt und zu einem einzigen Leib, der Gemeinde, zusammengefügt; durch seinen eigenen Tod hat er die Feindschaft getötet. Er ist ´in diese Welt` gekommen und hat Frieden verkündet – Frieden für euch, die ihr fern von Gott wart, und Frieden für die, die das Vorrecht hatten, in seiner Nähe zu sein. Denn dank Jesus Christus haben wir alle – Juden wie Nichtjuden – durch ein und denselben Geist freien Zutritt zum Vater. Epheser 2,11-18


Podcast

Erstellt: 31. Oktober 2018
Autor: bibletunes

Epheser 2 Teil 3

Ein Podcast zu Epheser 2,11-18 von Detlef Kühlein, bibletunes





Feindschaft beendet:

  • Feindschaft ist wie ein unüberwindbarer Graben, der Menschen voneinander trennt.
  • Die Berlinermauer trennte den Westen Deutschlands vom Osten. Familien konnten einander über die Mauer zuwinken. Nord- & Südkorea sind heute noch getrennt, ein großer Schmerz!
  • Doch die tiefste Trennung war die zwischen Juden („die Guten“) und Nichtjuden („die Gottlosen“).
  • Paulus gehörte zu „den Guten“: Hebräer aus dem Stamm Benjamin, Pharisäer (Philipper 3,5) mit dem Namen Saulus – wie der erste König von Israel.
  • Wir sind nicht errettet, weil wir gute Werke getan haben, son-dern, damit wir gute Werke tun können.
  • Ihr [„Atheos“, Gottlosen] hattet keinen Zugang zum israelitischen Bürgerrecht und wart ausgeschlossen von den Bündnissen, die Gott mit seinem Volk eingegangen war; seine Zusagen galten ihnen und nicht euch. Euer Leben in dieser Welt war ein Leben ohne Hoffnung, ein Leben ohne Gott (2,12).
  • Gemäß Römer 9,4-5 gab Gott Sohneswürde, Herrlichkeit, Bündnisse, Gesetz, Gottesdienst, Verheißungen, die Vä-ter (aus deren Mitte seiner irdischen Herkunft nach Christus der Messias hervor gegangen ist) den Juden > zum Teilen mit allen Menschen. Weil er ein Gott der Treue ist, erfüllte er alle Verheißungen (an die Juden) und weil er ein Gott der Gnade ist, schenkt er diese Dinge nun jedem der an ihn glaubt.
  • Christus hat diese Trennung überwunden: Ja, Christus selbst ist unser Frieden. Er hat die Zweiteilung überwunden und hat aus Juden und Nichtjuden eine Einheit gemacht. Er hat die Mauer nieder gerissen, die zwischen ihnen stand, und hat ihre Feindschaft beendet (2,14).
  • Durch Jesu Tod wurden Juden und Nichtjuden „Blutsbrüder“ (2,16).

Operation Peacemaker:

  • Bei diesen Versen werden wir Zeugen einer wahren Sensation: Über Jahrhunderte stand ein große Mauer zwischen Juden und Heiden. Immer wieder lagen sie sich in den Haaren und führten Kriege gegeneinander.
  • Paulus macht klar: Jesus hat Heiden und Juden miteinander versöhnt, indem er für sie am Kreuz starb. So verlor das Gesetz zwar nicht seine Gültigkeit, aber seine Macht über die Menschen. An die Stelle des Ge-setzes trat die Gnade Gottes.
  • Dank der Gnade mussten aus den Juden keine Heiden und aus den Heiden keine Juden werden, sondern sie können alle als Christen (neuer Mensch in Christus) vor Gott treten.
  • Jesus ist also der ultimative Friedensstifter, an dem wir uns ein Beispiel nehmen sollen!

Impulse

  • Wie sieht es bei dir mit dem Thema Frieden aus?
  • Was ist dein Beitrag zum Frieden bzw. wo bringst du dich friedenstiftend ein? 
  • Was verstehst du unter dem Begriff Frieden? Geht es bei dir in Richtung Harmoniesucht oder sagst du ‚Hauptsache wir gehen uns nicht an die Gurgel‘