2 Teil 1 Epheser 2,1-7

Vertiefung und Ergänzung

Für deine persönliche Vertiefung der aktuellen Predigtserie. 

2. Teil 1 Vom Tod zum Leben

(NGÜ) Auch euch hat Gott zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund der Verfehlungen und Sünden, die euer früheres Leben bestimmten. Ihr hattet euch nach den Maßstäben dieser Welt gerichtet und wart dem gefolgt, der über die Mächte der unsichtbaren Welt zwischen Himmel und Erde herrscht, jenem Geist, der bis heute in denen am Werk ist, die nicht bereit sind, Gott zu gehorchen. Wir alle haben früher so gelebt; wir ließen uns von den Begierden unserer eigenen Natur leiten und taten, wozu unsere selbstsüchtigen Gedanken uns drängten. So, wie wir unserem Wesen nach waren, hatten wir – genau wie alle anderen – nichts verdient als Gottes Zorn. 4-5 Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid! Zusammen mit Jesus Christus hat er uns vom Tod auferweckt, und zusammen mit ihm hat er uns schon jetzt einen Platz in der himmlischen Welt gegeben, weil wir mit Jesus Christus verbunden sind. Bis in alle Ewigkeit will er damit zeigen, wie überwältigend groß seine Gnade ist, seine Güte, die er uns durch Jesus Christus erwiesen hat. Epheser 2,1-7


Podcast

Erstellt: 31. Oktober 2018
Autor: bibletunes

Epheser 2 Teil 1

Podcast zu Epheser 2,1-7 von Detlef Kühlein, bibletunes





Tot oder lebendig?

  • Wer krank ist geht zum Doktor. Anhand der Symptome stellt der Arzt eine Diagnose (was ist das Problem?), eine Prognose (wie schlimm ist es?) und verschreibt eine Kur (Lösung des Problems).
  • Infektion: Mit Sünde infiziert werden wir von „der Welt“, vom Teufel und von unserem „Fleisch“ (Körper und Gesinnung).
  • Vers 1-3 sagt, dass das Symptom „geistlich tot“ (unempfänglich für Gott) ist, die Krankheit/Diagnose: „Sünde, Zielverfehlung“ und die Prognose:„Du hast eine tödliche Infektion, ohne Radikalkur wirst du den ewigen Tod erleiden!“ Ab Vers 4 > die Kur: „Mit Christus lebendig gemacht werden“.
  • Als der „verlorene Sohn“ in Saus und Braus gelebt und sein Vermögen durchgebracht hatte und danach in großen Schwierigkeiten steckte – da kam er zur Besinnung (Lukas 15,17). Er erkannte, dass er Hilfe brauchte und ging dorthin, wo er sie bekommen konnte. Der Vater: Denn mein Sohn war tot, und nun lebt er wieder; er war verloren, und nun ist er wiedergefunden (V.24).

Vergiss nicht woher du kommst,

  • Auch euch hat Gott zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund der Verfehlungen und Sünden, die euer früheres Leben bestimmten (2,1).
  • Als Christen sind wir nicht einfach von Haus aus etwas Besseres als alle anderen. Wir werden nicht als „errettete Christen“ geboren und sollten uns nichts auf unsere Beziehung mit Gott einbilden.
  • Paulus findet sehr klare Worte für diese Tatsache: Früher hatten wir genau so viel Dreck am Stecken wie alle anderen Menschen auf dieser Welt. In uns wirkten, teilweise ohne dass wir es merkten, die bösen Mächte und beeinflussten unsere Gedanken und Taten.
  • So hätten wir alle den Tod verdient. Mit dem Tod ist aber nicht einfach nur das Sterben gemeint, sondern viel mehr eine ewige Trennung zwischen dir und Gott. Einen solchen Tod stirbt man in der Regel sehr lebendig und bewusst.
  • Zum Glück ist dies aber nicht das Ende der Geschichte!

Aber freu dich wohin du gehst!

  • Doch Gottes Erbarmen ist unbegreiflich groß! Wir waren aufgrund unserer Verfehlungen tot, aber er hat uns so sehr geliebt, dass er uns zusammen mit Christus lebendig gemacht hat. Ja, es ist nichts als Gnade, dass ihr gerettet seid (1,4-5)! 
  • Weil Gott barmherzig und sein Wesen reine Liebe ist, hat er uns aus diesem Tod – der ewigen Trennung von ihm – auferweckt. Jesus holte uns mit seinem Tod ins Leben zurück.
  • Damit aber noch nicht genug: Ab jetzt haben wir die Möglichkeit, mit Gott eine lebendige Beziehung zu führen und Er hält uns bereits einen Platz im Himmel frei. Du darfst dich also über deine Zukunft freuen!
  • Dieses gesamte Phänomen nennt sich Gnade. Gott bietet uns eine Möglichkeit, mit ihm Gemeinschaft zu haben, die wir uns aus eigener Kraft nicht erarbeiten können. Deshalb dürfen sich Christen nichts auf ihren „Status“ bei Gott einbilden.
  • So sollten wir nie vergessen woher wir kommen, aber uns darauf freuen, wohin wir gehen!

Impulse

  • Wie geht es dir mit dem Gedanken, dass du nichts zum Gemeinschaftsangebot Gottes beigetragen hast?Kratzt es ein wenig an deinem Ego?
  • Wie behandelst du Menschen, die entweder noch nichts von diesem Angebot wissen, oder es nicht angenom-men haben? Was bewegt sich da in deinem Herzen?
  • Danke Herr, für Deine Gnade, für Deine Erlösung, die Du mir geschenkt hast!